Gesund und köstlich: Gänse- und Entenfett

26.10.2015 17:49

Gesund und köstlich: Gänse- und Entenfett

Bestes Fett zum krossen Anbraten: Mit Gänse- und Entenfett gelingen Ihnen Kurzgebratenes, Geflügel und Braten wie im Sternerestaurant. Haben Sie Mut, Ihre Gewohnheiten am Herd zu ändern, und wechseln Sie zu einem Bratfett nach dem Vorbild der französischen Küche. Die Zubereitung mit Enten- oder Gänsefett verhindert es, dass Steaks oder Geflügelkeulen fettig schmecken, sondern verstärkt den charakteristischen, aromatischen Fleischgeschmack. Wenn Sie zum Anbraten und Durchbraten eine gut eingebrannte Eisenpfanne verwenden, können Sie Enten- oder Gänsefett sehr hoch erhitzen, ohne dass es verbrennt. Es bleibt klar und rein und kann mehrmals zum Einsatz kommen. Diese natürlichen Fette sind sparsam im Verbrauch und geben Ihren Fleischspeisen einen einzigartigen Wohlgeschmack.
 

Vielseitig verwendbar: Fett und Schmalz von Gans und Ente

Ein kerniges Bauernbrot mit Gänseschmalz mit Salz, Pfeffer und ein paar Röstzwiebeln essen viele Menschen mit echtem Behagren - einige Cornichons dazu sind auch nicht zu verachten. Solche Genüsse mit langer Tradition werden von Generation zu Generation weitergegeben. Heutzutage lässt sich leider feststellen, dass die Geschmacksnerven häufig anders konditioniert und auf Fertigprodukte gepolt sind. Ein Schmalzbrot ist jedoch einer von Fett triefenden TK-Pizza allemal vorzuziehen, was seinen Nährwert und seine hungerdämpfende Wirkung angeht. Die Unsitte, Fleisch in künstlich gehärteten Fetten oder überhitztem Öl zu braten oder Gemüse in Halbfettmargarine zu schwenken, hat um sich gegriffen. Sie treffen eine gute Entscheidung für Ihre Gesundheit, wenn Sie sofort umdenken und sich stattdessen in Richtung Gänse- und Entenfett orientieren.
 
Kochprofis und Puristen unter den Hobbyköchen handeln oft nach der Philosophie, so viele Teile wie möglich eines Tieres, das sie zubereiten, auch zu verwerten. So landen die fetten Stücke an den "Ausgängen" einer Gans meistens in einer Sauteuse, um ausgelassen und auf Vorrat in Gläser gefüllt zu werden. Wer dafür keine Geduld oder nicht genug Zeit hat, jedoch die Qualität des Bratfettes von einem hochwertigen Vogel wertschätzt, greift zu zartem, halbfestem Gänsefett oder Entenfett aus empfohlener Produktion. Darin steckt lediglich ein Anteil von etwa 35% ungesättigtem Fett - ein Wert, der den von Butter deutlich unterbietet.
 
Damit deftiges Gemüse wie Steckrüben, Grünkohl, Rot- oder Sauerkraut (t. B. als "Choucroute alsacienne" oder "Choucroute garnie") perfekt gelingt, nehmen erfahrene Köche das "richtige" Fett eines Markenherstellers wie LA BELLE CHAURIENNE aus dem Languedoc und ziehen am Ende nur ein wenig von dem Enten- oder Gänseschmalz unter das fertige Gemüsegericht. Meistens reicht ein Esslöffel bei einer Portion für vier Personen. So erhält Ihr Wintergemüse oder ein "Garbure l'hiver" mit wenig gepökelter Gans und viel magerem Putenfleisch einen appetitlichen Glanz und punktet mit einem unvergleichlichen Aroma. 
 
In Gänseschmalz geröstete Bratkartoffeln vermitteln Ihnen ein bisher ungekanntes Geschmackserlebnis im Vergleich zu den üblichen mit fettem oder durchwachsenen Speck gebratenen Kartoffelscheiben. Wer einmal mit Gänsefett zubereitete, rundum krosse Bratkartoffeln gekostet hat, wird sie nur noch so verzehren wollen. Probieren Sie es doch einfach selber aus - und beachten Sie, dass Sie eine recht große Eisenpfanne dafür benutzen, in der sich die Kartoffeln gut bewegen und wenden lassen. Auch bei kalten Speisen wie "Kartoffelsalat nach jüdischer Art" sorgt die Beigabe von Gänsefett anstelle von Öl oder Mayonnaise für den entscheidenden Clou.
 
Die cremige Konsistenz des besten Bratfettes hat sich beim Backen auch vielfach bewährt. Pfefferkuchen, Obsttartes oder Bauernzwiebelkuchen gewinnen dermaßen an würzigem Geschmack, dass Sie mit mancher Nachfrage rechnen dürfen, welche Zutaten Sie dem Teig beigemischt haben. Dabei tun Sie Ihrem Kuchen bereits etwas Gutes, indem Sie nur die Backform mit zartem Enten- oder Gänsefett auspinseln. Berliner Pfannkuchen und andere Schmalzkuchen profitieren geschmacklich ebenfalls davon, wenn sie nicht in siedendem Schweinefett ausgebacken werden.
 

Leicht und modern kochen mit erstklassigen Fetten 

Sie meinen, in Zeiten des Vormarsches veganer Ernährung und immer neuer Erkenntnisse über "Low Carb" und "Low Fat" sei es ein Anachronismus, auf das Fett gemästeter Vögel wie Enten und Gänsen zurückzugreifen? Die ernährungswissenschaftlichen Zahlen sprechen dagegen. Sicherlich werden sich Vegetarier und Veganer nicht dazu bekehren lassen, aber alle, die auf gesunde Mischkost stehen und auf Fleisch nicht grundsätzlich verzichten, sollten sich über die Vorzüge von Gänse- und Entenfett eingehend informieren, ehe sie diese Klassiker der feinen Küche verschmähen. Siehe auch "Gesunde Kost: Gänse- und Entenfett"
 
Es gibt zahlreiche Rezepte, die durch die Verwendung von Gänse- oder Entenfett erheblich gewinnen und trotzdem leicht bekömmlich sind. Lecker wie eine Delikatesse schmecken beispielsweise mit Gemüse gefüllte, in Geflügelfett angebratene und geschmorte Putenrouladen. Eine neuzeitliche Interpretation deftiger Grünkohleintöpfe gelingt Ihnen, wenn Sie den in Juliennes geschnittenen Kohl zusammen mit dünnen Streifen von der Entenbrust mit wenig Entenfett garen. Verzichten Sie bei einem Festtagsessen wie "Ente Lübecker Art" gänzlich auf die Butter, sondern arbeiten Sie ausschließlich mit Entenfett, um Ihren mit Äpfel und Rosinen gefüllten Vogel goldbraun comme il faut aus der Röhre zu holen. Optisch und geschmacklich steht Ihnen und Ihren Gäste ein Aha-Erlebnis bevor. 
 
Es gibt unzählige herkömmliche und abgewandelte Rezepte, wie Sie als Zauberer am Herd oder als Küchenfee mit Fett von Gans und Ente Ehre einlegen. Schauen Sie ruhig einmal in Omas Kochbuch oder in ein Dossier über bodenständige französische Küche. Lassen Sie sich davon zu weiteren Variationen mit dem besten Bratfett inspirieren, das Sie in unserem Onlineshop bestellen können.