Wissenswertes über die Eisenpfanne

11.05.2013 16:00

Traditionell und bewährt: Die Eisenpfanne

Die Eisenpfanne ist für heiße Küchenmanöver genau die richtige: nach ein paar Augenblicken des Erhitzens, können nach Lust und Laune bei sehr hohen Temperaturen die Köstlichkeiten auf den Punkt gebraten werden ohne dass auch nur das geringste am Pfannenboden kleben bleibt; dafür wird das Eisen schlicht zu heiß und verschließt sofort sämtliche Poren. Die Eisenpfanne hat auch keine Beschichtung, die irgendwann verloren gehen könnte. Wenn Sie eine Pfanne für das Leben haben wollen, ist die Eisenpfanne also die richtige Alternative.

Eisenpfanne Mineral B Element von De Buyer

Immer mehr Verteidiger der guten Küche feiern die Rückkehr der traditionellen und schon lange bewährten Eisenpfanne, ein Stück wertvolles Kulturgut für Herd und Heim. Nur Eisenpfannen bringen es fertig, ein Steak außen wunderbar kross zu braten und das Innere zart und saftig zu garen ohne das etwas jemals zu lasch, zu trocken oder zu zäh wird. De Buyer zaubert aus diesem Stück Kulturgut ein wahres Kunststück der Kultur, die Eisenpfanne Mineral B Element.
Diese handgefertigte Bratpfanne wird mit einem natürlichen Antioxidationsschutz aus echtem Bienenwachs geliefert und ist ganz aus Eisen. Auf Gourmet-Web wird diese für alle Herdarten geeignete Bratpfanne in unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Die Bauernpfanne, die die Eigenschaften des Woks mit der bauchigen Form und dem hohen Rand mit dem flachem Boden der Bratpfanne vereint, eignet sich besonders gut zum Anbraten, Schwenken und Köcheln. Die traditionelle Eisenpfanne “Poêle lyonnaise” hat einen niedrigeren Rand und ist unverzichtbar in der Küche. 

Erste Benutzung Ihrer Eisenpfanne

Vor dem ersten Gebrauch sollte die Eisenpfanne “eingebraten” werden: nachdem Sie Ihre neue Pfanne mit warmen Wasser und Spülmittel sauber gemacht haben, wird nun die Eisenpfanne mithilfe von Öl “eingebraten”. Der Pfannenboden muss gut mit Öl bedeckt sein, das dann erhitz wird bis das Öl anfängt zu verdampfen. Nach ein paar Minuten wird das Öl ausgekippt und die Eisenpfanne wird nur mit Küchenrolle ausgewischt. Mit der Zeit entsteht eine natürliche Patina, die vor Korrosion schützt und für den schmackhaften Bratgeschmack sorgt, der Kenner und Profis begeistert. 
 

Pflege Ihrer Eisenpfanne

Nach längerem Gebrauch wird die Eisenpfanne dunkler und kann unten am Boden schwarz werden. Das vermindert aber weder die Qualität noch die Langlebigkeit und ist ein völlig normaler Vorgang bei der Benutzung einer Eisenpfanne. Damit Sie aber lange gute Dienste von Ihrer Eisenpfanne erwarten können, ist ein wenig einfache Pflege notwendig. Auch wenn dieses Stück unverwüstliches Metall nicht gerade empfindlich ist, gibt es dennoch ein paar Tips wie am besten mit einer hochwertigen Eisenpfanne umgegangen werden sollte.
Nach dem Braten kann man die Eisenpfanne mit einem Glas Wasser deglasieren / ablöschen damit sich der Bratensatz löst. Anschließend wird die Pfanne mit Küchenrolle ausgewischt. Bei hartnäckigem Bratensatz sollte man etwas mehr Wasser mit reichlich Salz mischen, so lösen sich die angebrannten Reste vom Pfannenboden. Anschließend sollte man die Pfanne wie immer mit Öl nachbehandeln. Keinesfalls sollte eine Eisenpfanne im Geschirrspüler gereinigt oder in Spülmittel längere Zeit eingeweicht werden. Neben dem Verlust der Schutzschicht gegen Korrosion kann es auf diese Weise auch leicht zu Rostschäden an der Pfanne kommen, die schwer zu entfernen sind. Werden diese wenigen und einfachen Regeln beachtet, kann man mit einer Eisenpfanne ein langes Leben in der Küche verbringen. 
 

Die Eisenpfanne im Gebrauch

Viele besonders schmackhafte Gerichte sind vor allem eines: besonders einfach. Es genügen wenige hochwertige Zutaten und das richtige Werkzeug. Für einfache Gerichte sollte man auch einfaches Kochgeschirr verwenden. Gerade zum scharfen Anbraten empfiehlt sich dabei eine Eisenpfanne. Denn gegenüber Edelstahl hat eine Pfanne aus Eisen eine viermal höhere Wärmeleitfähigkeit. Außerdem ist Eisen ein schweres Material, dass sich für dickwandiges Kochgeschirr eignet. Entsprechend lange dauert es, bis eine eiserne Pfanne wirklich heiß geworden ist. Entsprechend lange hält sie aber auch die Hitze, weshalb Fleisch in Pfannen aus Eisen besonders gut Nachziehen kann. Man erkennt mit einem einfachen Trick ob die Eisenpfanne heiß genug zum Braten ist: halten Sie den Stab eines Holzlöffels in das erhitze Öl. Wenn das Öl anfängt zu zischen und Blasen zu schlagen, ist die Temperatur genau richtig.
Ein weiterer Vorteil ist die universelle Verwendbarkeit. Eisenpfannen eignen sich zum Kochen auf Elektroherden und Induktionsherden wie auch auf Gas oder sogar auf offenem Feuer. Wenn Fleisch oder Pilze in einer Eisenpfanne zubereitet werden und der Duft des Essens emporsteigt wird man Teil einer jahrhundertealten Kochtradition. Und diese Tradition ist nicht nur auf Deutschland oder Europa beschränkt, auch in China, Indien, Japan und Korea kochen die Menschen seit Urzeiten mit eisernem Kochgeschirr. Insofern sind eiserne Pfannen nicht nur für Traditionalisten und Puristen von Interesse, sondern eignen sich insbesondere auch für Crossover- Experimente zwischen asiatischer und europäischer Küche. 
Im Gegensatz zu beschichteten Pfannen führen Eisenpfannen ein Eigenleben. Denn optimale Kochergebnisse erzielt man mit ihnen meist erst nach einer gewissen Zeitspanne. Der Grund dafür liegt darin, dass Eisenpfannen den Schutz, welchen beschichtete Pfannen von Beginn an haben, erst entwickeln müssen. Erst nach einer Vielzahl von Bratvorgängen entsteht in einer Eisenpfanne der typische Bratgeschmack, den keine beschichtete Pfanne erzeugen kann. Zum Erhalt dieses Geschmacks ist es wichtig, Eisenpfannen lediglich auszuwischen. 
Die Eisenpfanne hat zwar einen kleineren Ausdehnungskoeffizienten (11,8) als die Kupferpfanne (16,5) aber wird zum Scharf anbraten sehr stark erhitzt. Beim Abkühlen kann sich dann die Wölbung nach Außen zeigen. Zeigt die Wölbung beim kalten Topf nach innen, so steht die Eisenpfanne völlig eben. Bei einer Außenwölbung genügt ein Faustschlag auf den umgedrehten Topf, damit dieser wieder flach auf der Herdplatte steht.
 

Antihaft- Pfannen und Eisenpfannen

Auf dem unerschöpflichen Markt für die Küchenwelt werden diverse Kochutensilien angeboten: das gilt auch für die Bratpfanne. Groß Einzug gehalten in die heutige Küche hat die Pfanne aus PTFE bzw. PFOA, die haftfreies Braten verspricht. Doch ist es schon seit längerem kein Geheimnis, das dieser Kunststoff weder gesund noch besonders effektiv für das Reich der Küche ist. Tatsächlich ist PFOA sehr giftig für den Menschen und selbst die Hersteller raten dem Kunden, seine Kunststoff- Pfanne regelmäßig zu erneuern, da die Antihaft- Beschichtung mit der Zeit verlohren geht. Die Anschaffung eines solchen Küchenwerkzeugs ist für den wahren Küchenfan also nicht sehr überzeugend.
Selbstverständlich hält die breite Auswahl für den Suchenden auch zahlreiche Pfannen anderer Materialien bereit. Doch sollte sich derjenige, der sich vom PTFE abwendet und sich von Edelstahl oder Aluminium mehr verspricht, darüber bewusst sein, dass weder Edelstahl- noch Aluminium- Bratpfannen eine sehr gute Alternative sind. Edelstahl besitzt keine gute Wärmeleitfähigkeit und Aluminium kann Wärme nicht speichern. Dazu kommt, dass Sie solche Pfannen alle paar Jahre wieder neu beschaffen müssen, was für die Konsumgesellschaft zwar gut ist aber für das Portemonnaie ist die Investition in eine Eisenpfanne Mineral B Element von de Buyer mehr als lohnenswert denn sie ist für das Leben.