Konfitüren und Marmeladen

09.08.2019 09:06

Die Konfitüre bzw. Marmelade nimmt nach wie vor einen beliebten Stellenwert unter den Brotaufstrichen ein, vor allem natürlich zum Frühstück. Der süße Aufstrich aus Zucker und eingekochten Früchten oder Fruchtbestandteilen entlehnt nicht nur seinen Namen – „Konfitüre“ bzw. „confiture“ – aus dem Französischen. Die Konfitüre ist auch Bestandteil der französischen Küche, beispielsweise zur Verfeinerung von Kuchen, Torten und Crêpes, der süßen Spezialität aus der Bretagne, die ein wenig an dünne Pfannkuchen erinnert. Das französische „confiture“ wiederum leitet sich aus dem lateinischen „conficere“ ab, was so viel wie „zubereiten“ bedeutet. Eine Konfitüre ist also eine (Frucht-)Zubereitung.


Marmeladentopf aus KupferWährend im deutschen Sprachraum auch häufig der alternative Begriff „Marmelade“ Verwendung findet, bezeichnet Marmelade streng genommen diejenigen Konfitüren, deren Fruchtanteil lediglich aus Zitrusfrüchten besteht. Dies wurde in einer entsprechenden EU-Vorschrift inzwischen sogar verbindlich festgelegt, so dass theoretisch die Bezeichnung „Erdbeermarmelade“ bereits einen Widerspruch in sich darstellt.

Das Einkochen von Früchten bzw. die Verarbeitung zu Konfitüren und Marmeladen stellte in früheren Zeiten eine Methode der Konservierung dar und ermöglichte in dieser Form eine Konsumierung von Früchten auch in den Wintermonaten, in denen frische Früchte ansonsten Mangelware waren. In der modernen privaten Küche ist das Kochen von Konfitüren und Marmeladen dagegen inzwischen weniger eine Notwendigkeit oder Alltagspflicht als vielmehr ein beliebtes Hobby geworden.
In der Küche nimmt die Konfitürenherstellung jedoch nach wie vor einen derart wichtigen Stellenwert ein, dass viele Produzenten von Kochutensilien aus Kupfer eigens darauf abgestimmte Produkte vermarkten. Hierzu gehören auch spezielle Kupfertöpfe für Konfitüren bzw. Marmeladen (beispielsweise unter der Bezeichnung „Marmeladentöpfe).

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